Sehr wichtiges Thema. Ich selbst habe auch indirekte Bezüge zum Thema, da ich von mehreren Seiten mitbekomme, wie Freunde die aktuell Lehramt studieren sich beispielsweise nicht trauen einen Therapieplatz anzunehmen, weil sie Sorge haben müssen dann nicht mehr verbeamtet zu werden. Mit dem Hintergrund waren die Thematiken in der Folge nochmal besonders spanenden. Danke!
ida kluge
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so unfair aber gut das ihr ein podcast macht
LKeller
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Danke, dass Ihr Euch diesem Thema widmet. Es ist gut, dass Ihr die Ungerechtigkeit auf vielen Ebenen deutlich macht und die negativen Folgen für die angestellten Lehrkräfte sichtbar werden (Vergütungsdifferenzen, Motivationsverlust, Qualitätseinbußen durch weniger Bewerbungen auf Funktionsstellen von Tarifangestellten Lehrkräften, etc.). Es wird deutlich, dass diese Ungerechtigkeit vorhanden ist. Leider bleibt in Eurem Podcast die Frage offen, was nun auch von "SchaLL" konkret getan wird. Neben der "Problembeschreibung" (die nun auch viele Jahre bereits passiert - und sicherlich ein wichter erster Schritt ist) hat Die Vergangenheit gezeigt, dass die reine Benennung dieser sehr offensichtlichen Ungerichtigkeit keine grundlegenden Veränderungsimpulse in der Politik/ bei den Entscheidern auslöst.
Meine Frage wäre z.B., ob es rechtich gesehen eine Chance gibt das Thema "aufzumachen". Also, wenn rechtlich (bei einem Arbeitgeber) das Prinzip "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" gilt, dann wäre zu klären, ob hier eine Notwendikeit (also, eine Mussleistung) besteht, dass der Arbeitgeber (die Länder/ Bezirksregierungen) eine Anpassung der Lohnzahlungen vornehmen muss. Gibt es hier "Rechtsgutachten", die das geprüft haben?
Weiterhin frage ich mich, ob SchaLL als Verband auch mit einer Stimme den Tarifverhandlern auch einen "Auftrag" weitergeben kann, dieses Thema aufzunehmen oder es an die jeweiligen Politiker weitergeben kann. Also, die 365.000 angestellten Lehrkräfte im ganzen Land (so die von Euch genannte Zahl aus dem Podcast) "gehört" werden.
Ich würde mir wünschen, dass eine Strategie entwickelt würde, die neben der Ungerechtigkeitswahrnehmung auch konkreten Druck auf die umsetzenden Akteure (Land/ Politik/ Verhandler in Tarifverhandlungen) erhöht.
Gibt es dazu Ideen/ Vorschläge?
Herzliche Grüße!
Nele K
‧ida kluge
‧LKeller
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